Dezember 2016

Mädelsurlaub

In Namibia sind große Sommerferien. Ich war 2 Wochen mit Debo (Windhoek) und Eva (Eenhana) auf Tour. Nach langem hin und her überlegen haben wir es tatsächlich geschafft in Namibia herum zu reisen. Wir haben uns in Walvis Bay ein Auto gemietet, Campingausrüstung haben wir freundlicherweise von meiner Trainer ausgeliehen bekommen. So ging es dann mit einem voll bepackten VW Polo los auf die Straßen Namibias. Erste Strecke: Walvis Bay – Windhoek, wo wir Eva eingeladen haben. 

In dem Beitrag werde ich ziemlich viele Bilder anhängen, weil ich mich mal wieder nicht entscheiden kann, welche Bilder ich hochladen soll und welche nicht – ist aber auch schwer bei mehr als 1.000 Bildern. 😃

Spitzkoppe 

Unser erster Halt war die Spitzkoppe. Für mich war es das zweite mal an der Spitzkoppe. Eigentlich wollten wir nur ein wenig den Berg hoch laufen, was dann zu einer Kletterei wurde.

Debo und ich

Kleine Besucher

Wir haben unter einen wunderschönen Sternenhimmel geschlafen und haben das Zelt noch nicht benötigt. Am Tag darauf haben wir uns vorgenommen eine Spitze zu erreichen, was sich leider als fast unmöglich heraus gestellt hat, weil die Spitzkoppe und die darum liegenden Berge aus großen Steinen besteht. Trotzdem hatten wir eine ziemlich gute Aussicht von fast ganz oben. In der prallen Mittagshitze sind wir weiter gefahren zum…

…Brandberg 🐘

Abends sind wir am Brandberg Massiv angekommen. Nach einem Abstecher im Pool hatte ich die erste Begegnung mit einem Elefanten, der ganz gemütlich über den Campingplatz spaziert ist. Wir 3 haben uns als erstes die Frage gestellt, was man eigentlich tun soll, wenn man einem begegnet, vorallem nachts… Wir haben wieder unter freiem Himmel geschlafen, wobei ich oft aufgewacht bin und mich jedes mal vorsichtig umgeschaut habe, ob nicht ein Elefant in der Nähe ist. Zum Glück war keiner nachts unterwegs! Am nächsten Morgen haben wir eine Wanderung mit Guide zu alten Felsmalereien gemacht. 

Etosha (Okaukuejo)

Im Etosha Nationalpark hatten wir 2 Übernachtungen, die mit Abstand auch die teuersten waren. Dafür haben wir auch alles ausgenutzt; Pool, Strom, duschen, gutes Essen…

Eva, Debo und ich

Den Abend in Okaukuejo (Camp im Etosha Park) haben wir uns ein bisschen anders vorgestellt. Aus gemütlichem Essen und unter freiem Himmel schlafen wurde nichts, weil wir von einem Sandsturm überrascht wurden. Unser freundlicher Campnachbar hat uns auf die große orangefarbene Wand hingewiesen. Kaum 5 Minuten später hat es auch schon gestürmt. Das Abendessen ist dann leider ausgefallen. Zum Glück hatten wir ein Wurfzelt dabei und hatten Schutz vor dem Sand und Wind. 

Etosha (Namutoni)

Den ganzen nächsten Tag waren wir im Etosha Park unterwegs. Am Vormittag haben wir gefühlt die meisten Tiere gesehen. Die Bilder sprechen hier für sich selbst: 

Wasserloch in Okaukuejo

Springböcke

Zebras

Büffel

Vogel

Löwin und Löwe

Giraffe


Mittags waren wir in Halali (Camp in Etosha). Nach dem Mittagessen haben wir einen kleinen Abstecher in Pool gemacht. 

Strauß


Beim Aussichtspunkt im Etosha Park am Rande der Salzpfanne sind wir verbotenerweise ausgestiegen, weit und breit war kein Tier zu sehen. Die endlose Leere hat mich echt verblüfft. 

Was bist du denn für ein Vogel?

Schildkröte

Nashorn

Oryx, wunderschöne Tiere

Flamingos


Ich war ein bisschen enttäuscht keine Elefanten gesehen zu haben. Doch das hat sich am zweiten Tag geändert. 

Eenhana

Evas Einsatzstelle Eenhana im Norden Namibias, an der Grenze zu Angola wollten wir uns auch nicht entgehen lassen. Eenhana ist ein kleines eher verschlafenes Örtchen. Für mich wäre es nichts, doch Eva fühlt sich sehr wohl dort und das ist die Hauptsache! Leider habe ich es nicht geschafft Bilder zu machen. Am ersten Abend waren wir in einer Villagebar. 

Tagesausflug zu den Ruacana Falls

Von den Ruacana Falls hatten wir uns mehr erhofft! Im Reiseführer stand, dass sie nach den Regenzeiten größer, als die Victoria Falls sein können. Aber so klein hatten wir das nicht erwartet. 

Es waren eher Ruacana Fällchen oder ein Plätschern. 

Otjiwarongo 

In Otjiwarongo waren wir auf einer Krokodilfarm. 

Es war ein bisschen komisch das Gehege zu besuchen und 30m nebenan könnte man Krokodilburger essen oder einen Gürtel kaufen… 

Windhoek 

In Windhoek haben wir nur einen Nachmittag verbracht, mit Shopping! Nach 4 Monaten war ich mal wieder einkaufen. 

Keetmanshoop

In Keetmanshoop haben wir mehr oder weniger spontan eine Nacht verbracht. Wir haben von einer Geparden Lodge gehört und uns dazu entschieden eine Nacht zu bleiben. Der Köcherbaumwald war quasi rund um die Lodge. 

Köcherbaumwald

Bevor die Geparden gefüttert wurden, haben wir einen Abstecher im Pool gemacht. 

Nein, in dem Pool war ich nicht schwimmen… Das Wasser war vielleicht brusthoch und man hat den Boden nicht gesehen – Grund genug, um nicht baden zu gehen. 😃

Um 6 Uhr war dann Geparden Fütterung. 

Wir durften die Kätzchen auch streicheln, mit gewisser Vorsicht. Die Geparden waren nicht die einzigen Tiere in der Lodge. Zum Sundowner haben wir uns wieder in den Köcherbaumwald gesetzt. 

Von dem Besitzer der Lodge haben wir vom Giants Playground gehört. Wir waren ein bisschen enttäuscht von der Größe…

Lüderitz 

In Lüderitz haben wir vergeblich den Strand gesucht… Die Stadt an der Küste ist eher verschlafen. Auf Shark Island habe ich mir einen Sonnenbrand geholt, von 30 Minuten in der Sonne liegen (nein, ich habe mich nicht eingecremt 😅☀️) Nachmittags waren wir am Dias Point. 

Da stiehlt man den Sonnenbrand 😀

Frisur sitzt

Am Dias Point gab es verlassene Häuser, fast wie eine Geisterstadt, die wir kurzerhand auf eigene Faust erkundet haben.

Braucht jemand ein bisschen Sand?

Bereit, in See zu stechen!


Am Lüderitz Sign haben wir noch Halt gemacht, um Bilder zu machen. 

Luder(itz)

Ein sehr netter Herr hat uns anstatt des Campingplatzes ein Zimmer in seinem Hostel angeboten, für nur 10N$ mehr als Camping. Klar haben wir dann das Zimmer genommen. Am nächsten Tag haben wir der Geisterstadt Kolmanskop einen Besuch abgestattet, bevor die Reise weiter ging. 

Sossusvlei 

In Sossusvlei sind wir spät abends angekommen. Bei dem Gate Guard habe ich ein bisschen meinen Charme spielen lassen, um doch noch rein zu könne.  Hat funktioniert! Um 4:30 Uhr am nächsten morgen waren wir auf den Beinen, um den Sonnenaufgang in den Dünen zu sehen. 

Walvis Bay

Am gleichen Nachmittag sind wir in Walvis Bay angekommen und es fühlte sich an, wie nach Hause kommen! 

Ich hoffe die vielen Bilder geben euch einen kleinen Einblick! Ich wünsche allen ein frohes, hoffentlich weißes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins neue Jahr! 

Ich melde mich dann im nächsten Jahr wieder!! Bis bald 😃

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