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Back to where it started…🇳🇦🇩🇪

Das wird mein letzter Beitrag auf diesem Blog werden!

Die ersten Tage in Deutschland waren nicht sehr einfach und ehrlich gesagt auch komisch.. Ich bin seit 11 Tagen wieder in Deutschland und vermisse Namibia jeden Tag mehr! 

Ich habe meine letzten Wochen in Namibia sehr genossen. Ich kann gar nicht beschreiben, wie dankbar ich für das Jahr mit allen Höhen und Tiefen bin. Rückblickend habe ich viele Erfahrungen gesammelt, sehr nette Menschen kennengelernt und hatte ein wundervolles Jahr. Dementsprechend ist mir der Abschied sehr schwer gefallen… 

Angefangen mit dem Abschlusstraining mit meinen Leichtathletik Kindern. Ich habe für ein paar der Kinder T-Shirts bedrucken lassen, mit dem Namen hinten drauf, dazu gab es Kekse, Chips und etwas zu trinken. Die Gesichter der Kinder, als sie ihren Namen auf dem Rücken des Shirts gesehen haben war unbeschreiblich! Weiter ging es mit einem letzten Assembly in der Schule, mit allen Schülern der Stufen 4-7, bei dem es mir nur gelang ein paar Sätze zu sagen, da mir die Tränen schon in die Augen gestiegen sind. Nach dem offiziellen Assembly kamen unzählige Kinder auf mich zu, um sich zu verabschieden und mir einen Brief in die Hand zu drücken. Am schlimmsten war der Abschied von meinen Leichtathleten, die mir wirklich sehr ans Herz gewachsen sind. Ich glaube ich übertreibe nicht in dem ich sage, dass mein Herz beim Abschied gebrochen ist. Manche Mädchen die mir aus tiefstem Herzen sagen „Lea, I love you!“ hätte ich am liebsten nie wieder los gelassen und am besten mit nach Deutschland genommen! 

Grade 7 – die süßesten Mädels💕

Am selben Tag, habe ich auch meiner Wohnung in Walvis Bay und der Stadt selber auf Wiedersehen gesagt. Ich dachte es fällt mir nicht ganz so schwer sich von der Wohnung zu trennen, aber immerhin habe ich dort 1 Jahr meines Lebens verbracht. Da ich in der Woche davor schon fast alles gepackt hatte musste ich „nur“ noch die letzten Kleinigkeiten einpacken. Doch als es darum ging meine Bilder abzuhängen wurde es mir noch einmal richtig bewusst, dass mein Jahr in Namibia vorbei ist. 

Das letzte Wochenende habe ich noch in Swakopmund mit meinen Freunden verbracht, bevor ich am Sonntag Nachmittag in ein Shuttle nach Windhoek gestiegen bin. 

Die besten!



💔


Da ich fast jeden Tag Sarah gesehen habe, möchte ich mich an der Stelle noch bei ihr bedanken, für die wunderschöne Zeit die wir gemeinsam verbracht haben, für unzählige Male, bei der ich mich über meinen Tag beschweren durfte, ich einen Rat brauchte oder einfach nur Schokolade! Du hast mich immer zum nachdenken angeregt und dazu, an mir selbst zu arbeiten. Du bist für mich eine sehr gute Freundin geworden und hoffe, dass wir uns in Zukunft nicht aus den Augen verlieren!!










Ich werde noch ein paar Bilder von Namibia dran hängen, da dieses Land vielfältig und wunderschön ist! Und solltet ihr mal überlegen Namibia mit eigenen Augen sehen zu wollen, nehmt mich mit!

Eure Lea

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Juli 2017

Endspurt…

Hallo ihr Lieben!

Ich melde mich aus dem namibianischen Winter wieder. Man möchte es eigentlich nicht glauben, aber es ist wirklich kalt! Wind + Nebel + 15 Grad ist nicht gerade was man sich vorstellt, wenn man an das „Klischee Afrika“ denkt. 

Unter der Woche gab es keine Veränderung; Schulsport am Vormittag an der !Nara Primary School und 3x pro Woche Leichtathletik Training mit den süßesten und motiviertesten Kindern die man sich nur vorstellen kann. Ja, meine Trainingsgruppe ist mir sehr ans Herz gewachsen! Die Gruppe ist seit dem letzten Schulterm kleiner geworden, weil im zweiten Term des Jahres Sportarten wie Cricket, Fußball und Netball ihre Saison haben. Ich habe jetzt meinen festen Kern an Kindern, die regelmäßig und mittlerweile auch pünktlich zum Training erscheinen. Am liebsten würde ich einige sehr sehr gerne mitnehmen. 🙈 Die Kinder lieben einen mit einer solchen Bedingungslosigkeit, die man sich schwer vorstellen kann. Auch das Vertrauen, das manche mir schenken, obwohl sie mich nicht besonders gut kennen, macht mich ziemlich stolz. Ich bin nicht nur Coach/Teacher, sondern auch ein Freund geworden! 

Meine Haare sind immer noch ein Highlight


So viel zu meiner Arbeit…

Da meine Wochen nun leider gezählt sind versuchen wir an den Wochenenden so viel wie möglich zu unternehmen. Mit wir meine ich meinen Freundeskreis, dazu gehören Freiwillige aus Walvis Bay, sowie Swakop, Namibianer und Studenten, die ein Auslandssemester oder „Internship“ machen unter anderem aus Deutschland und Frankreich. Alles in allem eine ziemlich bunt gemischte Gruppe von ca. 15-20 Personen. 

Vor 3 Wochen haben wir ein Wochenende in Walvis Bay verbracht, da wir die meiste Zeit nach Swakopmund gehen von Freitag bis Sonntag. Und ja, man kann auch in W/Bay Ausflüge unternehmen oder feiern gehen. Wir haben mit einem Ausflug zur Düne 7 angefangen (für mich schon bestimmt das 10. mal), für manche war es das erste mal. 


 Da einige aus meinem Freundeskreis auch im „Mascato Youth Choir“ singen, einem lokalen Chor, sind wir als Gruppe zum Konzert in Narraville (Stadtteil von Walvis Bay) gegangen. Es hat mich riesig gefreut, dass so viele gekommen sind, da wir eine komplette Reihe besetzt haben!! Nach 3 Stunden Konzert gab es eine After Show Party in der Wohnung von Sarah. Anschließend sind wir in einen Club gegangen. Der Abend war wirklich cool und hat Spaß gemacht. 

Ich, Yohann und Sarah


Um nicht einen Sonntag mit schlafen zu verschwenden, haben wir eine Tour zum Sandwich Harbour gebucht… Um 8 Uhr morgens!! ging es los. Mit 3 Autos starteten wir an der Lagune Richtung Süden. Mit leichtem Magengrummeln vom Vorabend sind wir durch die Dünen gefahren. 


Unser Fahrer war sehr entspannt und fand sich sehr witzig, rückwärts die Dünen runter zu fahren…mein Magen fande das nicht so witzig. Am Sandwich Harbour angekommen war ich froh, aus dem Auto raus gekommen zu sein. Zur Erklärung: Sandwich Harbour bezeichnet hier eine Stelle, an der die Dünen direkt auf das Meer treffen, Namib vs. Atlantik. Wunderschön!



Zu meinem nächsten Highlight gehörte der Sonnenuntergang an der Lagune in der darauf folgenden Woche, bei dem Sarah und ich Delfine gesehen haben! Das Bild spricht für sich selbst!


Vor zwei Wochen waren wieder alle in Walvis Bay, um bei einem Running/Cycling Event zu helfen. Freitag Abend haben wir gemütlich gegrillt, wieder in der Wohnung von Sarah. 




Am Samstagmorgen um 6Uhr standen wir auf der Matte. Zusammen mit Lara wurde ich für den Wendepunkt für die 30km Fahrradfahrer eingeteilt. Das heißt wir standen 3 Stunden lang in der Kälte rum, mit unseren schicken Warnwesten und mussten den Teilnehmern sagen; bitte wenden. Immerhin bekamen wir alle etwas zu essen und trinken und ein T-shirt, welches wir kurzerhand noch von allen unterschreiben lassen haben, eine schöne Erinnerung! 😃 Nach einem Mittagsschlaf (von wirklich allen😂) war am Abend wieder feiern angesagt.

Dieses Wochenende haben wir den Geburtstag von 2 gefeiert. Samstag Abend ging es mit einem leckeren Abendessen los. 




Geburtstagskinder


Um den eigentlichen Geburtstag am Sonntag noch abzurunden haben wir zusammen gefrühstückt und waren anschließend in den Dünen zum Sandboarden. 

 





Immer öfter bekomme ich den Gedanken, dass ich alles hier so sehr vermissen werde… Die Aktionen am Wochenende, meine Freunde, die ich wahrscheinlich sonst nie kennengelernt hätte, die Kinder in der Schule oder generell gesagt, das Leben, das ich hier habe. Klar, kann ich jederzeit zum Urlaub machen zurück nach Namibia kommen, aber es wird nicht dasselbe sein. „Meine Kinder“ werden älter sein, es sind nicht mehr die selben Menschen hier usw.

Gleichermaßen freue ich mich auch schon auf zuhause, alle wieder zu sehen, alle Neuigkeiten zu erfahren und einen neuen Lebensabschnitt mit dem Studium zu beginnen!

„Exchange is not a year in your life, it’s a life in a year!“ Dieser Satz kam mir ganz oft in den Sinn. Und ja, es stimmt! 

So mit dem Satz zum grübeln wünsche ich euch ruhige letzte 3 Wochen. 😉

Bis ganz bald,

Eure Lea

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Mai 2017

Norden, Caprivi & Botswana Urlaub 🐘

Hallo ihr lieben,

Mir geht es nach wie vor gut. 

Im Mai habe ich eine wunderschöne Campingtour mit Sarah gemacht. In Walvis Bay ging es los nach Uis am Brandberg. Tag 2 war wahrscheinlich der anstrengendste Tag der Reise, da wir nur auf Schotterstraße gefahren sind und am späten Nachmittag einen Platten hatten. Da standen wir, 2 Mädels, die noch nie selber einem Reifen gewechselt haben. Ich hatte mich mental darauf vorbereitet die Nacht mitten im Nirgendwo zu verbringen. 😅

Die Bedienungsanleitung schon in der Hand, war das Glück dann doch mit uns! Keine 5 Minuten standen wir da, kamen deutsche Touristen vorbei und haben uns den Reifen netterweise gewechselt. Somit haben wir unser zweites Ziel, Palmwag doch noch erreicht. 

Da kam es uns gerade recht, dass wir am Nächten Tag in Opuwo ankamen und 2 Nächte geblieben sind. 

Wir haben in der Country Lodge übernachtet, die auf einem Berg gelegen ist, von dem man einen wunderschönen Ausblick auf die Landschaft hatte. Auch hier war das Glück mit uns; in der ersten Nacht waren Diebe auf dem Campingplatz. Von uns wurden „nur“ eine Powerbank, ein Ladekabel und ein Adapter gestohlen. Unseren Campingnachbarn, eine Bikergruppe aus Namibia wurde Bargeld, Handys und andere persönliche Gegenstände geklaut. 

Nach den Umständen der Nacht hat uns die Lodge Besitzerin ein Zimmer inklusive Frühstück angeboten, das wir gerne angenommen haben. 

Aussicht von der Terasse


Unser nächstes Ziel hieß Outapi, ein kleiner Ort, nahe der angolanischen Grenze. Dort haben wir einen DRK Freiwilligen besucht, genauso wie in Oniipa, Rundu und Katima Mulilo, in den darauf folgenden Tagen. 

In der zweiten Woche der Reise machten wir einen Abstecher in den Chobe Nationalpark in Botswana, der für seine vielen Elefanten bekannt ist. Auch hier hatten wir 2 Nächte. Nachdem wir sicher 1 1/2 Stunden an der Grenze brauchten machten wir am Abend eine Sunset Bootstour auf dem Chobe River, der die Grenze zwischen Namibia und Botswana bildet. Wir haben unglaublich viele Tiere gesehen: Impalas, Büffel, Krokodile, Nilpferde und Elefanten! 





Nach der Bootstour mussten wir im dunkeln zurück zum Campingplatz fahren. In einer Kurve kamen uns 2 Elefanten entgegen, was ein echter Schock war, da ich gefahren bin. Auch in der Nacht hat man so einige Elefanten und Nilpferde gehört. Am nächsten Morgen ging es früh aus den Federn für einen Game Drive im Chobe. Und auch an diesem Morgen haben wir unglaublich viele Elefanten gesehen. Eine Herde überquerte den Weg direkt vor dem Auto!







Giraffen kreuzten wenig später auch noch unseren Weg. 











Ich wäre gerne noch länger im Chobe und Botswana geblieben, aber unser Auto hatte nur eine begrenzte Anzahl an Tagen in Botswana. Kurz vor der Grenze haben wir nochmal Elefanten gesehen; als wollte Chobe uns auf Wiedersehen sagen! 🐘


Also ging es wieder zurück nach Namibia. Unser nächstes Halt: Mobola Island Lodge in Divundu. Die Lodge befindet sich direkt am Okavango Delta. 



Die Bar

Aussicht von der Bar


Auch hier haben wir eine Sunset Bootstour gemacht. 


Nach 2 Nächten in Divundu ging die Reise weiter nach Grootfontein auf einen Bio-Bauernhof, dessen Besitzer deutschsprachig ist. Wir haben ein gratis Luxus-Frühstück bekommen mit Trüffel-Rührei, exotischen Früchten und vielem mehr. 

Den letzten Stop machten wir in Omaruru, wo wir eins der schönsten Craft Center besuchten. 


Alles in allem war es ein sehr schöner Urlaub! 

Der letzte Schulterm hat für mich begonnen, meine letzten 2 1/2 Monate. 

Ganz liebe Grüße und bis bald!

Eure Lea

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April 2017

Die Zeit fliegt 

Liebe Fangemeinde und fleißige Leser meines Namibia Blogs,

8 Monate in diesem vielfältigen und wunderbaren Land im südlichen Afrika sind schon vorbei. Während ich mich letztes Jahr von August bis Dezember ein bisschen schwer getan habe, fühle ich mich in 2017 um so wohler in Namibia. Es ist Mitte April und ich habe das Gefühl die Zeit rast auf der Überholspur an mir vorbei. Manchmal schaue ich mich um und denke „Wann war eigentlich Februar und März?“ Klar denkt man an manchen Tagen auch „Mist, es ist erst Dienstag!“ oder dass das Wochenende mal wieder viel zu kurz war, aber dennoch gehen die Wochen zu schnell vorbei! Eigentlich möchte man die Handbremse ziehen und einen Vollstop hinlegen damit sich ein Tag oder eine Woche wieder wie eine halbe Ewigkeit anfühlt. In meiner Schulzeit hatte ich mir so eine Schnelligkeit immer gewünscht, weil sich 90 Minuten Unterricht wie 6 Stunden angefühlt haben. 

Das Abflugdatum kommt näher, das merke ich auch daran, dass schon die ersten Freiwilligen (die, die nur ein halbes Jahr in Namibia waren) zurück nach Deutschland geflogen sind. Der Abschied war dementsprechend hart, weil ich diese Menschen in Deutschland wahrscheinlich nie kennengelernt hätte und hier echt lieb gewonnen habe. 

Meine Nachfreiwilligen sind schon ausgewählt geworden und haben sich schon bei mir gemeldet. Das hat mich an mich vor einem Jahr erinnert, als Namibia so langsam Wirklichkeit wurde und es nicht schnell genug gehen konnte.

Mein Hockey Trainer hat auch schon gefragt, ob ich nicht einfach in Namibia bleiben könnte… Die meisten haben sich daran gewöhnt, dass das Training in Englisch anstatt Afrikaans stattfindet. Mittlerweile kamen auch schon Aussagen  wie „Lea, du darfst noch nicht zurück nach Deutschland gehen!“ die mich natürlich sehr gefreut haben. Es gibt nicht nur in Deutschland Menschen die mich vermissen, sondern wird es auch in Namibia geben! Was wahrscheinlich mit am schwersten wird, ist der Abschied von den Kindern in der Schule. Einige habe ich jetzt schon so lieb gewonnen, dass ich die am liebsten mitnehmen würde! Zum Glück ist es noch nicht so weit. 

Ja, der Beitrag hat mal keine Bilder, ich hoffe ihr habt trotzdem bis hier durchgelesen und könnt nachvollziehen, wie schnell die Zeit vergeht. 

Liebe Grüße und frohe Ostern aus dem kälter werdenden Walvisbaai 😃

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März 2017

Sport Sport Sport 

In diesem Beitrag möchte ich ein bisschen über den Sport erzählen, den ich selber betreibe. 

Ich mache nach wie vor noch Leichtathletik 5-6 mal pro Woche, so wie ich gerade Lust und Laune habe. Das Training findet in Walvis Bay auf dem Gelände der Private High School statt. Es ist zwar keine Tartan Bahn, erfüllt trotzdem seinen Zweck. Vergangenes Wochenende hatte ich einen Wettkampf in Windhoek. Über 200m und 100m wurde ich 3. und 4. in der Altersklasse U19. Morgens um 6 Uhr sind wir in Walvis Bay los gefahren und waren nachts um 1 Uhr wieder zurück. Anstrengender Tag sag ich da nur!

Aktive Vorbereitung 😃


Independence Stadium in Windhoek


Neben Leichtathletik habe ich zusammen mit Sarah (DRK Freiwillige) im vergangenen November angefangen indoor Hockey zu spielen. Wir haben Hockeyschläger in meiner Wohnung gefunden und uns gedacht ‚Warum nicht‘! Jeden Mittwoch Abend ist Training in der Sporthalle. Ich habe in der 2. namibischen Hockey Liga gespielt. Die meiste Zeit habe ich als Stürmer gespielt und sogar 2 Tore geschossen. Die Mannschaft heißt X-Team aus Walvis Bay, mit der wir den 4. Platz belegt haben. Leider haben wir es nicht bis ins Halbfinale geschafft. Wir wurden super lieb ins Team aufgenommen und ich bin stolz auf meinen Platz im Team. 

Ich hätte nie gedacht, dass ich jemand bin zu dem Ballsportarten oder Mannschaftssport passt. Für mich gab es die letzten 8 Jahre immer nur Leichtathletik. Jeder konnte für sich selbst kämpfen und man war nicht die Person, die ein Team runter zieht. Ich habe vor 8 Jahren von Handball zu Leichtathletik gewechselt, aus verschiedenen Gründen und mich seit dem nie mehr umgesehen, ob mir eine andere Sportart auch Spaß machen könnte. Sarah hat mich hier zu indoor Hockey überredet und es hat mich selbst überrascht, wie viel Spaß es mir macht. Generell zeigt mir dieses Jahr wie sehr Sport verbindet und wie viel Potential es gibt, das nur leider sehr wenig gefördert wird. 

Liebe Grüße von der aktuell 35 Grad warmen Küste!

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Februar 2017

Leichtathletik Saison

In Walvis Bay haben in den letzten 2 Wochen Leichtathletikwettkämpfe stattgefunden. Erst gab es einen Schulinternen Wettkampf, bei dem alle Schüler der 4. – 7. Klassen in 3 Teams eingeteilt wurden. Der Fokus lag dabei auf Mittelstreckenläufe und Sprint. Trotz begrenzter Möglichkeiten wurde auch Kugelstoßen, Weitsprung, Speerwurf und Diskus geworfen. Es war ein ziemlich chaotisches Event, da jeder Lehrer besser wusste, was der andere zu tun und zu lassen hat. Mit Cheerleadern und viel Gesang wurden die Schüler von ihrem Team angefeuert. Dort ist mir wieder aufgefallen, wie viel Potential es hier gibt. 

Mit den besten 16 Schülern sind wir zu den nächsten Wettkämpfen nach Swakopmund gefahren, wo sie gegen Schulen aus Walvis Bay, sowie Swakop angetreten sind. Auch der Wettkampf hat der Zeitplan um mehr als 3 Stunden gesprengt. Einige Schüler hatten echt viel Konkurrenz und fast keine Chance, doch gerade die Mittelstreckenläufer haben sich gut durchgesetzt und sich für die Regionalwettkämpfe qualifiziert. Da nur ein paar Schüler dabei waren hatte ich die Möglichkeit einige von ihnen besser kennenzulernen. Denn wenn man vor einer Klasse mit 40 Kindern steht kann man am Ende vielleicht die Hälfte der Namen, wenn überhaupt. 

Hier seht ihr ein paar Eindrücke von dem Wettkampf in Swakopmund. 

Ich versuche mich regelmäßig zu melden, bis bald! 😃

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Januar 2017

Schulstart 

So auch ich bin nach meinem Urlaub wieder im Schulalltag angekommen. Dieses Jahr haben Jan und ich 20 Klassen pro Woche (Grade 4 -7). Die 5. und 6. Klassen sind mir gerade am liebsten. Die 4. Klassen sind zwar motiviert, probieren aber gerade in Sachen Respekt aus, wie weit sie gehen können. Trotz allem freue ich mich jedes Mal, wenn in den Pausen die Schüler auf mich zu kommen und mich umarmen, einfach um „Hallo“ zu sagen. Auch von den Lehrern wurde ich wieder herzlich begrüßt. 

Da gerade die Leichtathletik-Saison beginnt, gibt es von der Schule aus an 3 Tagen nachmittags ein Leichtathletik Training. Alle Schüler wurden in 3 Teams aufgeteilt (rot, blau und gelb). In jedem Team sind geschätzt 200-250 Schüler, die von je 5 Lehrern gecoacht werden. Aus jedem Team werden dann die besten Schüler nach Leistung ausgewählt für Sprint, Weitsprung, Kugelstoßen und Mittelstreckenläufe. Jedes Team hat auch ihre Cheerleader, die alle Schüler unterhalten sollen. Ich bin in Team gelb, Jan in Team blau. In ca. 3 Wochen sind dann die Schulwettkämpfe gegen die anderen staatlichen Schulen aus Walvis Bay. Dort können sich die einzelnen Schüler auch für die „Regionals“ qualifizieren und vielleicht auch für die „Nationals“. 

Neben dem Leichtathletik Training in der Schule hat auch mein Training nachmittags diese Woche wieder angefangen. Ich habe mich sehr gefreut mein Team wieder zu sehen. Leider darf ich bis nach den Schulwettkämpfen nicht im Kuisebmund Stadium trainieren, weil die Bahnen gerade vorbereitet werden. ​

​Das sind meine besten Sprinter bis jetzt:

​​

Amalia


Rauha

Ndapandula

Angelina

Loide

Sonnige Grüße aus Walvis Bay 😃

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