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Back to where it started…🇳🇦🇩🇪

Das wird mein letzter Beitrag auf diesem Blog werden!

Die ersten Tage in Deutschland waren nicht sehr einfach und ehrlich gesagt auch komisch.. Ich bin seit 11 Tagen wieder in Deutschland und vermisse Namibia jeden Tag mehr! 

Ich habe meine letzten Wochen in Namibia sehr genossen. Ich kann gar nicht beschreiben, wie dankbar ich für das Jahr mit allen Höhen und Tiefen bin. Rückblickend habe ich viele Erfahrungen gesammelt, sehr nette Menschen kennengelernt und hatte ein wundervolles Jahr. Dementsprechend ist mir der Abschied sehr schwer gefallen… 

Angefangen mit dem Abschlusstraining mit meinen Leichtathletik Kindern. Ich habe für ein paar der Kinder T-Shirts bedrucken lassen, mit dem Namen hinten drauf, dazu gab es Kekse, Chips und etwas zu trinken. Die Gesichter der Kinder, als sie ihren Namen auf dem Rücken des Shirts gesehen haben war unbeschreiblich! Weiter ging es mit einem letzten Assembly in der Schule, mit allen Schülern der Stufen 4-7, bei dem es mir nur gelang ein paar Sätze zu sagen, da mir die Tränen schon in die Augen gestiegen sind. Nach dem offiziellen Assembly kamen unzählige Kinder auf mich zu, um sich zu verabschieden und mir einen Brief in die Hand zu drücken. Am schlimmsten war der Abschied von meinen Leichtathleten, die mir wirklich sehr ans Herz gewachsen sind. Ich glaube ich übertreibe nicht in dem ich sage, dass mein Herz beim Abschied gebrochen ist. Manche Mädchen die mir aus tiefstem Herzen sagen „Lea, I love you!“ hätte ich am liebsten nie wieder los gelassen und am besten mit nach Deutschland genommen! 

Grade 7 – die süßesten Mädels💕

Am selben Tag, habe ich auch meiner Wohnung in Walvis Bay und der Stadt selber auf Wiedersehen gesagt. Ich dachte es fällt mir nicht ganz so schwer sich von der Wohnung zu trennen, aber immerhin habe ich dort 1 Jahr meines Lebens verbracht. Da ich in der Woche davor schon fast alles gepackt hatte musste ich „nur“ noch die letzten Kleinigkeiten einpacken. Doch als es darum ging meine Bilder abzuhängen wurde es mir noch einmal richtig bewusst, dass mein Jahr in Namibia vorbei ist. 

Das letzte Wochenende habe ich noch in Swakopmund mit meinen Freunden verbracht, bevor ich am Sonntag Nachmittag in ein Shuttle nach Windhoek gestiegen bin. 

Die besten!



💔


Da ich fast jeden Tag Sarah gesehen habe, möchte ich mich an der Stelle noch bei ihr bedanken, für die wunderschöne Zeit die wir gemeinsam verbracht haben, für unzählige Male, bei der ich mich über meinen Tag beschweren durfte, ich einen Rat brauchte oder einfach nur Schokolade! Du hast mich immer zum nachdenken angeregt und dazu, an mir selbst zu arbeiten. Du bist für mich eine sehr gute Freundin geworden und hoffe, dass wir uns in Zukunft nicht aus den Augen verlieren!!










Ich werde noch ein paar Bilder von Namibia dran hängen, da dieses Land vielfältig und wunderschön ist! Und solltet ihr mal überlegen Namibia mit eigenen Augen sehen zu wollen, nehmt mich mit!

Eure Lea

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Juli 2017

Endspurt…

Hallo ihr Lieben!

Ich melde mich aus dem namibianischen Winter wieder. Man möchte es eigentlich nicht glauben, aber es ist wirklich kalt! Wind + Nebel + 15 Grad ist nicht gerade was man sich vorstellt, wenn man an das „Klischee Afrika“ denkt. 

Unter der Woche gab es keine Veränderung; Schulsport am Vormittag an der !Nara Primary School und 3x pro Woche Leichtathletik Training mit den süßesten und motiviertesten Kindern die man sich nur vorstellen kann. Ja, meine Trainingsgruppe ist mir sehr ans Herz gewachsen! Die Gruppe ist seit dem letzten Schulterm kleiner geworden, weil im zweiten Term des Jahres Sportarten wie Cricket, Fußball und Netball ihre Saison haben. Ich habe jetzt meinen festen Kern an Kindern, die regelmäßig und mittlerweile auch pünktlich zum Training erscheinen. Am liebsten würde ich einige sehr sehr gerne mitnehmen. 🙈 Die Kinder lieben einen mit einer solchen Bedingungslosigkeit, die man sich schwer vorstellen kann. Auch das Vertrauen, das manche mir schenken, obwohl sie mich nicht besonders gut kennen, macht mich ziemlich stolz. Ich bin nicht nur Coach/Teacher, sondern auch ein Freund geworden! 

Meine Haare sind immer noch ein Highlight


So viel zu meiner Arbeit…

Da meine Wochen nun leider gezählt sind versuchen wir an den Wochenenden so viel wie möglich zu unternehmen. Mit wir meine ich meinen Freundeskreis, dazu gehören Freiwillige aus Walvis Bay, sowie Swakop, Namibianer und Studenten, die ein Auslandssemester oder „Internship“ machen unter anderem aus Deutschland und Frankreich. Alles in allem eine ziemlich bunt gemischte Gruppe von ca. 15-20 Personen. 

Vor 3 Wochen haben wir ein Wochenende in Walvis Bay verbracht, da wir die meiste Zeit nach Swakopmund gehen von Freitag bis Sonntag. Und ja, man kann auch in W/Bay Ausflüge unternehmen oder feiern gehen. Wir haben mit einem Ausflug zur Düne 7 angefangen (für mich schon bestimmt das 10. mal), für manche war es das erste mal. 


 Da einige aus meinem Freundeskreis auch im „Mascato Youth Choir“ singen, einem lokalen Chor, sind wir als Gruppe zum Konzert in Narraville (Stadtteil von Walvis Bay) gegangen. Es hat mich riesig gefreut, dass so viele gekommen sind, da wir eine komplette Reihe besetzt haben!! Nach 3 Stunden Konzert gab es eine After Show Party in der Wohnung von Sarah. Anschließend sind wir in einen Club gegangen. Der Abend war wirklich cool und hat Spaß gemacht. 

Ich, Yohann und Sarah


Um nicht einen Sonntag mit schlafen zu verschwenden, haben wir eine Tour zum Sandwich Harbour gebucht… Um 8 Uhr morgens!! ging es los. Mit 3 Autos starteten wir an der Lagune Richtung Süden. Mit leichtem Magengrummeln vom Vorabend sind wir durch die Dünen gefahren. 


Unser Fahrer war sehr entspannt und fand sich sehr witzig, rückwärts die Dünen runter zu fahren…mein Magen fande das nicht so witzig. Am Sandwich Harbour angekommen war ich froh, aus dem Auto raus gekommen zu sein. Zur Erklärung: Sandwich Harbour bezeichnet hier eine Stelle, an der die Dünen direkt auf das Meer treffen, Namib vs. Atlantik. Wunderschön!



Zu meinem nächsten Highlight gehörte der Sonnenuntergang an der Lagune in der darauf folgenden Woche, bei dem Sarah und ich Delfine gesehen haben! Das Bild spricht für sich selbst!


Vor zwei Wochen waren wieder alle in Walvis Bay, um bei einem Running/Cycling Event zu helfen. Freitag Abend haben wir gemütlich gegrillt, wieder in der Wohnung von Sarah. 




Am Samstagmorgen um 6Uhr standen wir auf der Matte. Zusammen mit Lara wurde ich für den Wendepunkt für die 30km Fahrradfahrer eingeteilt. Das heißt wir standen 3 Stunden lang in der Kälte rum, mit unseren schicken Warnwesten und mussten den Teilnehmern sagen; bitte wenden. Immerhin bekamen wir alle etwas zu essen und trinken und ein T-shirt, welches wir kurzerhand noch von allen unterschreiben lassen haben, eine schöne Erinnerung! 😃 Nach einem Mittagsschlaf (von wirklich allen😂) war am Abend wieder feiern angesagt.

Dieses Wochenende haben wir den Geburtstag von 2 gefeiert. Samstag Abend ging es mit einem leckeren Abendessen los. 




Geburtstagskinder


Um den eigentlichen Geburtstag am Sonntag noch abzurunden haben wir zusammen gefrühstückt und waren anschließend in den Dünen zum Sandboarden. 

 





Immer öfter bekomme ich den Gedanken, dass ich alles hier so sehr vermissen werde… Die Aktionen am Wochenende, meine Freunde, die ich wahrscheinlich sonst nie kennengelernt hätte, die Kinder in der Schule oder generell gesagt, das Leben, das ich hier habe. Klar, kann ich jederzeit zum Urlaub machen zurück nach Namibia kommen, aber es wird nicht dasselbe sein. „Meine Kinder“ werden älter sein, es sind nicht mehr die selben Menschen hier usw.

Gleichermaßen freue ich mich auch schon auf zuhause, alle wieder zu sehen, alle Neuigkeiten zu erfahren und einen neuen Lebensabschnitt mit dem Studium zu beginnen!

„Exchange is not a year in your life, it’s a life in a year!“ Dieser Satz kam mir ganz oft in den Sinn. Und ja, es stimmt! 

So mit dem Satz zum grübeln wünsche ich euch ruhige letzte 3 Wochen. 😉

Bis ganz bald,

Eure Lea

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Mai 2017

Norden, Caprivi & Botswana Urlaub 🐘

Hallo ihr lieben,

Mir geht es nach wie vor gut. 

Im Mai habe ich eine wunderschöne Campingtour mit Sarah gemacht. In Walvis Bay ging es los nach Uis am Brandberg. Tag 2 war wahrscheinlich der anstrengendste Tag der Reise, da wir nur auf Schotterstraße gefahren sind und am späten Nachmittag einen Platten hatten. Da standen wir, 2 Mädels, die noch nie selber einem Reifen gewechselt haben. Ich hatte mich mental darauf vorbereitet die Nacht mitten im Nirgendwo zu verbringen. 😅

Die Bedienungsanleitung schon in der Hand, war das Glück dann doch mit uns! Keine 5 Minuten standen wir da, kamen deutsche Touristen vorbei und haben uns den Reifen netterweise gewechselt. Somit haben wir unser zweites Ziel, Palmwag doch noch erreicht. 

Da kam es uns gerade recht, dass wir am Nächten Tag in Opuwo ankamen und 2 Nächte geblieben sind. 

Wir haben in der Country Lodge übernachtet, die auf einem Berg gelegen ist, von dem man einen wunderschönen Ausblick auf die Landschaft hatte. Auch hier war das Glück mit uns; in der ersten Nacht waren Diebe auf dem Campingplatz. Von uns wurden „nur“ eine Powerbank, ein Ladekabel und ein Adapter gestohlen. Unseren Campingnachbarn, eine Bikergruppe aus Namibia wurde Bargeld, Handys und andere persönliche Gegenstände geklaut. 

Nach den Umständen der Nacht hat uns die Lodge Besitzerin ein Zimmer inklusive Frühstück angeboten, das wir gerne angenommen haben. 

Aussicht von der Terasse


Unser nächstes Ziel hieß Outapi, ein kleiner Ort, nahe der angolanischen Grenze. Dort haben wir einen DRK Freiwilligen besucht, genauso wie in Oniipa, Rundu und Katima Mulilo, in den darauf folgenden Tagen. 

In der zweiten Woche der Reise machten wir einen Abstecher in den Chobe Nationalpark in Botswana, der für seine vielen Elefanten bekannt ist. Auch hier hatten wir 2 Nächte. Nachdem wir sicher 1 1/2 Stunden an der Grenze brauchten machten wir am Abend eine Sunset Bootstour auf dem Chobe River, der die Grenze zwischen Namibia und Botswana bildet. Wir haben unglaublich viele Tiere gesehen: Impalas, Büffel, Krokodile, Nilpferde und Elefanten! 





Nach der Bootstour mussten wir im dunkeln zurück zum Campingplatz fahren. In einer Kurve kamen uns 2 Elefanten entgegen, was ein echter Schock war, da ich gefahren bin. Auch in der Nacht hat man so einige Elefanten und Nilpferde gehört. Am nächsten Morgen ging es früh aus den Federn für einen Game Drive im Chobe. Und auch an diesem Morgen haben wir unglaublich viele Elefanten gesehen. Eine Herde überquerte den Weg direkt vor dem Auto!







Giraffen kreuzten wenig später auch noch unseren Weg. 











Ich wäre gerne noch länger im Chobe und Botswana geblieben, aber unser Auto hatte nur eine begrenzte Anzahl an Tagen in Botswana. Kurz vor der Grenze haben wir nochmal Elefanten gesehen; als wollte Chobe uns auf Wiedersehen sagen! 🐘


Also ging es wieder zurück nach Namibia. Unser nächstes Halt: Mobola Island Lodge in Divundu. Die Lodge befindet sich direkt am Okavango Delta. 



Die Bar

Aussicht von der Bar


Auch hier haben wir eine Sunset Bootstour gemacht. 


Nach 2 Nächten in Divundu ging die Reise weiter nach Grootfontein auf einen Bio-Bauernhof, dessen Besitzer deutschsprachig ist. Wir haben ein gratis Luxus-Frühstück bekommen mit Trüffel-Rührei, exotischen Früchten und vielem mehr. 

Den letzten Stop machten wir in Omaruru, wo wir eins der schönsten Craft Center besuchten. 


Alles in allem war es ein sehr schöner Urlaub! 

Der letzte Schulterm hat für mich begonnen, meine letzten 2 1/2 Monate. 

Ganz liebe Grüße und bis bald!

Eure Lea

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April 2017

Die Zeit fliegt 

Liebe Fangemeinde und fleißige Leser meines Namibia Blogs,

8 Monate in diesem vielfältigen und wunderbaren Land im südlichen Afrika sind schon vorbei. Während ich mich letztes Jahr von August bis Dezember ein bisschen schwer getan habe, fühle ich mich in 2017 um so wohler in Namibia. Es ist Mitte April und ich habe das Gefühl die Zeit rast auf der Überholspur an mir vorbei. Manchmal schaue ich mich um und denke „Wann war eigentlich Februar und März?“ Klar denkt man an manchen Tagen auch „Mist, es ist erst Dienstag!“ oder dass das Wochenende mal wieder viel zu kurz war, aber dennoch gehen die Wochen zu schnell vorbei! Eigentlich möchte man die Handbremse ziehen und einen Vollstop hinlegen damit sich ein Tag oder eine Woche wieder wie eine halbe Ewigkeit anfühlt. In meiner Schulzeit hatte ich mir so eine Schnelligkeit immer gewünscht, weil sich 90 Minuten Unterricht wie 6 Stunden angefühlt haben. 

Das Abflugdatum kommt näher, das merke ich auch daran, dass schon die ersten Freiwilligen (die, die nur ein halbes Jahr in Namibia waren) zurück nach Deutschland geflogen sind. Der Abschied war dementsprechend hart, weil ich diese Menschen in Deutschland wahrscheinlich nie kennengelernt hätte und hier echt lieb gewonnen habe. 

Meine Nachfreiwilligen sind schon ausgewählt geworden und haben sich schon bei mir gemeldet. Das hat mich an mich vor einem Jahr erinnert, als Namibia so langsam Wirklichkeit wurde und es nicht schnell genug gehen konnte.

Mein Hockey Trainer hat auch schon gefragt, ob ich nicht einfach in Namibia bleiben könnte… Die meisten haben sich daran gewöhnt, dass das Training in Englisch anstatt Afrikaans stattfindet. Mittlerweile kamen auch schon Aussagen  wie „Lea, du darfst noch nicht zurück nach Deutschland gehen!“ die mich natürlich sehr gefreut haben. Es gibt nicht nur in Deutschland Menschen die mich vermissen, sondern wird es auch in Namibia geben! Was wahrscheinlich mit am schwersten wird, ist der Abschied von den Kindern in der Schule. Einige habe ich jetzt schon so lieb gewonnen, dass ich die am liebsten mitnehmen würde! Zum Glück ist es noch nicht so weit. 

Ja, der Beitrag hat mal keine Bilder, ich hoffe ihr habt trotzdem bis hier durchgelesen und könnt nachvollziehen, wie schnell die Zeit vergeht. 

Liebe Grüße und frohe Ostern aus dem kälter werdenden Walvisbaai 😃

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März 2017

Sport Sport Sport 

In diesem Beitrag möchte ich ein bisschen über den Sport erzählen, den ich selber betreibe. 

Ich mache nach wie vor noch Leichtathletik 5-6 mal pro Woche, so wie ich gerade Lust und Laune habe. Das Training findet in Walvis Bay auf dem Gelände der Private High School statt. Es ist zwar keine Tartan Bahn, erfüllt trotzdem seinen Zweck. Vergangenes Wochenende hatte ich einen Wettkampf in Windhoek. Über 200m und 100m wurde ich 3. und 4. in der Altersklasse U19. Morgens um 6 Uhr sind wir in Walvis Bay los gefahren und waren nachts um 1 Uhr wieder zurück. Anstrengender Tag sag ich da nur!

Aktive Vorbereitung 😃


Independence Stadium in Windhoek


Neben Leichtathletik habe ich zusammen mit Sarah (DRK Freiwillige) im vergangenen November angefangen indoor Hockey zu spielen. Wir haben Hockeyschläger in meiner Wohnung gefunden und uns gedacht ‚Warum nicht‘! Jeden Mittwoch Abend ist Training in der Sporthalle. Ich habe in der 2. namibischen Hockey Liga gespielt. Die meiste Zeit habe ich als Stürmer gespielt und sogar 2 Tore geschossen. Die Mannschaft heißt X-Team aus Walvis Bay, mit der wir den 4. Platz belegt haben. Leider haben wir es nicht bis ins Halbfinale geschafft. Wir wurden super lieb ins Team aufgenommen und ich bin stolz auf meinen Platz im Team. 

Ich hätte nie gedacht, dass ich jemand bin zu dem Ballsportarten oder Mannschaftssport passt. Für mich gab es die letzten 8 Jahre immer nur Leichtathletik. Jeder konnte für sich selbst kämpfen und man war nicht die Person, die ein Team runter zieht. Ich habe vor 8 Jahren von Handball zu Leichtathletik gewechselt, aus verschiedenen Gründen und mich seit dem nie mehr umgesehen, ob mir eine andere Sportart auch Spaß machen könnte. Sarah hat mich hier zu indoor Hockey überredet und es hat mich selbst überrascht, wie viel Spaß es mir macht. Generell zeigt mir dieses Jahr wie sehr Sport verbindet und wie viel Potential es gibt, das nur leider sehr wenig gefördert wird. 

Liebe Grüße von der aktuell 35 Grad warmen Küste!

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Februar 2017

Leichtathletik Saison

In Walvis Bay haben in den letzten 2 Wochen Leichtathletikwettkämpfe stattgefunden. Erst gab es einen Schulinternen Wettkampf, bei dem alle Schüler der 4. – 7. Klassen in 3 Teams eingeteilt wurden. Der Fokus lag dabei auf Mittelstreckenläufe und Sprint. Trotz begrenzter Möglichkeiten wurde auch Kugelstoßen, Weitsprung, Speerwurf und Diskus geworfen. Es war ein ziemlich chaotisches Event, da jeder Lehrer besser wusste, was der andere zu tun und zu lassen hat. Mit Cheerleadern und viel Gesang wurden die Schüler von ihrem Team angefeuert. Dort ist mir wieder aufgefallen, wie viel Potential es hier gibt. 

Mit den besten 16 Schülern sind wir zu den nächsten Wettkämpfen nach Swakopmund gefahren, wo sie gegen Schulen aus Walvis Bay, sowie Swakop angetreten sind. Auch der Wettkampf hat der Zeitplan um mehr als 3 Stunden gesprengt. Einige Schüler hatten echt viel Konkurrenz und fast keine Chance, doch gerade die Mittelstreckenläufer haben sich gut durchgesetzt und sich für die Regionalwettkämpfe qualifiziert. Da nur ein paar Schüler dabei waren hatte ich die Möglichkeit einige von ihnen besser kennenzulernen. Denn wenn man vor einer Klasse mit 40 Kindern steht kann man am Ende vielleicht die Hälfte der Namen, wenn überhaupt. 

Hier seht ihr ein paar Eindrücke von dem Wettkampf in Swakopmund. 

Ich versuche mich regelmäßig zu melden, bis bald! 😃

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Januar 2017

Schulstart 

So auch ich bin nach meinem Urlaub wieder im Schulalltag angekommen. Dieses Jahr haben Jan und ich 20 Klassen pro Woche (Grade 4 -7). Die 5. und 6. Klassen sind mir gerade am liebsten. Die 4. Klassen sind zwar motiviert, probieren aber gerade in Sachen Respekt aus, wie weit sie gehen können. Trotz allem freue ich mich jedes Mal, wenn in den Pausen die Schüler auf mich zu kommen und mich umarmen, einfach um „Hallo“ zu sagen. Auch von den Lehrern wurde ich wieder herzlich begrüßt. 

Da gerade die Leichtathletik-Saison beginnt, gibt es von der Schule aus an 3 Tagen nachmittags ein Leichtathletik Training. Alle Schüler wurden in 3 Teams aufgeteilt (rot, blau und gelb). In jedem Team sind geschätzt 200-250 Schüler, die von je 5 Lehrern gecoacht werden. Aus jedem Team werden dann die besten Schüler nach Leistung ausgewählt für Sprint, Weitsprung, Kugelstoßen und Mittelstreckenläufe. Jedes Team hat auch ihre Cheerleader, die alle Schüler unterhalten sollen. Ich bin in Team gelb, Jan in Team blau. In ca. 3 Wochen sind dann die Schulwettkämpfe gegen die anderen staatlichen Schulen aus Walvis Bay. Dort können sich die einzelnen Schüler auch für die „Regionals“ qualifizieren und vielleicht auch für die „Nationals“. 

Neben dem Leichtathletik Training in der Schule hat auch mein Training nachmittags diese Woche wieder angefangen. Ich habe mich sehr gefreut mein Team wieder zu sehen. Leider darf ich bis nach den Schulwettkämpfen nicht im Kuisebmund Stadium trainieren, weil die Bahnen gerade vorbereitet werden. ​

​Das sind meine besten Sprinter bis jetzt:

​​

Amalia


Rauha

Ndapandula

Angelina

Loide

Sonnige Grüße aus Walvis Bay 😃

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Januar 2017

Hallo 2017!

Mein Jahr 2017 hat in Südafrika begonnen!

Nach einem gemütlichen Weihnachtsgrillen bin ich mit Leo, Jasper und Eva am 26.12. per Intercape (Buslinie) in Swakopmund los gefahren. Nach mehr als 24 Stunden Busfahrt haben wir Kapstadt erreicht. Dort haben wir auf gut Glück ein Auto am Flughafen bekommen und sind damit durch Kapstadt gefahren. Unser Backpacker war direkt im Zentrum, auf der Partymeile. 

Obwohl ich nur 6 Tage in Kapstadt war, hat es sich sehr gelohnt. Ich habe mich ein bisschen in die Stadt verliebt! 

Am ersten Tag waren wir 4 am Kap der guten Hoffnung. Die Landschaft ist echt wunderschön. Der Weg zum Kap hat zwar gut 1  1/2 Stunden gedauert, hat sich mit Sicherheit gelohnt. 

Eva und ich


Wir waren zum Glück früh morgens dort, weil schon um 10 Uhr eine riesige Auto-Schlange darauf gewartet hat, ans Kap der guten Hoffnung und zum Cape Point zu gelangen.  

Cape Point

Leo, Eva, Jasper und ich


Wir hatten perfektes Wetter an dem Tag!

Was natürlich auch nicht fehlen durfte war der Aufstieg auf den Tafelberg. In der prallen Mittagshitze von ca. 30 Grad sind wir den Berg hoch marschiert, oder besser gesagt gerannt. Normal dauert es so 2  1/2 – 3 Stunden für den Aufstieg…wir haben es in 2 Stunden gemacht. ( Sportfreiwillige eben💪🏼😃) 


Dafür hat sich die Sicht von oben gelohnt. Mit der Gondel nach oben fahren kann ja jeder! 😉

Geniale Sicht auf Kapstadt





Ich muss schon sagen, wir haben den perfekten Tag erwischt! 

In Camps Bay waren wir an einem der beliebtesten Strände von Kapstadt, wo ich sogar schwimmen war! Ja, man glaubt es kaum…😃 Es war kalt aber dennoch war ich im Wasser. Zum ersten mal, seit ich in Afrika bin, obwohl ich in Namibia an der Küste wohne. 😅

Auch dem Aquarium haben wir einen Besuch abgestattet. 


An Silvester selbst haben wir, wie gefühlt halb Kapstadt, die Longstreet (Partymeile, wo auch unser Backpackers war) unsicher gemacht. Diese Straße war voll von Menschen, das könnt ihr euch gar nicht vorstellen! Was ich echt cool fande, dass wir viele der Südafrika-ASC-Freiwilligen getroffen haben und nicht nur unter den Namibia-Freiwilligen waren. 

Falls ihr es noch nicht raus gehört habt; mein Silvester in Kapstadt hat mega viel Spaß gemacht und sich zu 100% gelohnt!!! Kapstadt kann ich jedem nur empfehlen, es ist eine Reise wert! Die Stadt und die Landschaft sind herrlich. Namibia lohnt sich natürlich auch! 😉

An alle mit denen ich dieses Jahr noch keine Kontakt hatte: Frohes neues Jahr 2017! 

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Dezember 2016

Mädelsurlaub

In Namibia sind große Sommerferien. Ich war 2 Wochen mit Debo (Windhoek) und Eva (Eenhana) auf Tour. Nach langem hin und her überlegen haben wir es tatsächlich geschafft in Namibia herum zu reisen. Wir haben uns in Walvis Bay ein Auto gemietet, Campingausrüstung haben wir freundlicherweise von meiner Trainer ausgeliehen bekommen. So ging es dann mit einem voll bepackten VW Polo los auf die Straßen Namibias. Erste Strecke: Walvis Bay – Windhoek, wo wir Eva eingeladen haben. 

In dem Beitrag werde ich ziemlich viele Bilder anhängen, weil ich mich mal wieder nicht entscheiden kann, welche Bilder ich hochladen soll und welche nicht – ist aber auch schwer bei mehr als 1.000 Bildern. 😃

Spitzkoppe 

Unser erster Halt war die Spitzkoppe. Für mich war es das zweite mal an der Spitzkoppe. Eigentlich wollten wir nur ein wenig den Berg hoch laufen, was dann zu einer Kletterei wurde.

Debo und ich

Kleine Besucher

Wir haben unter einen wunderschönen Sternenhimmel geschlafen und haben das Zelt noch nicht benötigt. Am Tag darauf haben wir uns vorgenommen eine Spitze zu erreichen, was sich leider als fast unmöglich heraus gestellt hat, weil die Spitzkoppe und die darum liegenden Berge aus großen Steinen besteht. Trotzdem hatten wir eine ziemlich gute Aussicht von fast ganz oben. In der prallen Mittagshitze sind wir weiter gefahren zum…

…Brandberg 🐘

Abends sind wir am Brandberg Massiv angekommen. Nach einem Abstecher im Pool hatte ich die erste Begegnung mit einem Elefanten, der ganz gemütlich über den Campingplatz spaziert ist. Wir 3 haben uns als erstes die Frage gestellt, was man eigentlich tun soll, wenn man einem begegnet, vorallem nachts… Wir haben wieder unter freiem Himmel geschlafen, wobei ich oft aufgewacht bin und mich jedes mal vorsichtig umgeschaut habe, ob nicht ein Elefant in der Nähe ist. Zum Glück war keiner nachts unterwegs! Am nächsten Morgen haben wir eine Wanderung mit Guide zu alten Felsmalereien gemacht. 

Etosha (Okaukuejo)

Im Etosha Nationalpark hatten wir 2 Übernachtungen, die mit Abstand auch die teuersten waren. Dafür haben wir auch alles ausgenutzt; Pool, Strom, duschen, gutes Essen…

Eva, Debo und ich

Den Abend in Okaukuejo (Camp im Etosha Park) haben wir uns ein bisschen anders vorgestellt. Aus gemütlichem Essen und unter freiem Himmel schlafen wurde nichts, weil wir von einem Sandsturm überrascht wurden. Unser freundlicher Campnachbar hat uns auf die große orangefarbene Wand hingewiesen. Kaum 5 Minuten später hat es auch schon gestürmt. Das Abendessen ist dann leider ausgefallen. Zum Glück hatten wir ein Wurfzelt dabei und hatten Schutz vor dem Sand und Wind. 

Etosha (Namutoni)

Den ganzen nächsten Tag waren wir im Etosha Park unterwegs. Am Vormittag haben wir gefühlt die meisten Tiere gesehen. Die Bilder sprechen hier für sich selbst: 

Wasserloch in Okaukuejo

Springböcke

Zebras

Büffel

Vogel

Löwin und Löwe

Giraffe


Mittags waren wir in Halali (Camp in Etosha). Nach dem Mittagessen haben wir einen kleinen Abstecher in Pool gemacht. 

Strauß


Beim Aussichtspunkt im Etosha Park am Rande der Salzpfanne sind wir verbotenerweise ausgestiegen, weit und breit war kein Tier zu sehen. Die endlose Leere hat mich echt verblüfft. 

Was bist du denn für ein Vogel?

Schildkröte

Nashorn

Oryx, wunderschöne Tiere

Flamingos


Ich war ein bisschen enttäuscht keine Elefanten gesehen zu haben. Doch das hat sich am zweiten Tag geändert. 

Eenhana

Evas Einsatzstelle Eenhana im Norden Namibias, an der Grenze zu Angola wollten wir uns auch nicht entgehen lassen. Eenhana ist ein kleines eher verschlafenes Örtchen. Für mich wäre es nichts, doch Eva fühlt sich sehr wohl dort und das ist die Hauptsache! Leider habe ich es nicht geschafft Bilder zu machen. Am ersten Abend waren wir in einer Villagebar. 

Tagesausflug zu den Ruacana Falls

Von den Ruacana Falls hatten wir uns mehr erhofft! Im Reiseführer stand, dass sie nach den Regenzeiten größer, als die Victoria Falls sein können. Aber so klein hatten wir das nicht erwartet. 

Es waren eher Ruacana Fällchen oder ein Plätschern. 

Otjiwarongo 

In Otjiwarongo waren wir auf einer Krokodilfarm. 

Es war ein bisschen komisch das Gehege zu besuchen und 30m nebenan könnte man Krokodilburger essen oder einen Gürtel kaufen… 

Windhoek 

In Windhoek haben wir nur einen Nachmittag verbracht, mit Shopping! Nach 4 Monaten war ich mal wieder einkaufen. 

Keetmanshoop

In Keetmanshoop haben wir mehr oder weniger spontan eine Nacht verbracht. Wir haben von einer Geparden Lodge gehört und uns dazu entschieden eine Nacht zu bleiben. Der Köcherbaumwald war quasi rund um die Lodge. 

Köcherbaumwald

Bevor die Geparden gefüttert wurden, haben wir einen Abstecher im Pool gemacht. 

Nein, in dem Pool war ich nicht schwimmen… Das Wasser war vielleicht brusthoch und man hat den Boden nicht gesehen – Grund genug, um nicht baden zu gehen. 😃

Um 6 Uhr war dann Geparden Fütterung. 

Wir durften die Kätzchen auch streicheln, mit gewisser Vorsicht. Die Geparden waren nicht die einzigen Tiere in der Lodge. Zum Sundowner haben wir uns wieder in den Köcherbaumwald gesetzt. 

Von dem Besitzer der Lodge haben wir vom Giants Playground gehört. Wir waren ein bisschen enttäuscht von der Größe…

Lüderitz 

In Lüderitz haben wir vergeblich den Strand gesucht… Die Stadt an der Küste ist eher verschlafen. Auf Shark Island habe ich mir einen Sonnenbrand geholt, von 30 Minuten in der Sonne liegen (nein, ich habe mich nicht eingecremt 😅☀️) Nachmittags waren wir am Dias Point. 

Da stiehlt man den Sonnenbrand 😀

Frisur sitzt

Am Dias Point gab es verlassene Häuser, fast wie eine Geisterstadt, die wir kurzerhand auf eigene Faust erkundet haben.

Braucht jemand ein bisschen Sand?

Bereit, in See zu stechen!


Am Lüderitz Sign haben wir noch Halt gemacht, um Bilder zu machen. 

Luder(itz)

Ein sehr netter Herr hat uns anstatt des Campingplatzes ein Zimmer in seinem Hostel angeboten, für nur 10N$ mehr als Camping. Klar haben wir dann das Zimmer genommen. Am nächsten Tag haben wir der Geisterstadt Kolmanskop einen Besuch abgestattet, bevor die Reise weiter ging. 

Sossusvlei 

In Sossusvlei sind wir spät abends angekommen. Bei dem Gate Guard habe ich ein bisschen meinen Charme spielen lassen, um doch noch rein zu könne.  Hat funktioniert! Um 4:30 Uhr am nächsten morgen waren wir auf den Beinen, um den Sonnenaufgang in den Dünen zu sehen. 

Walvis Bay

Am gleichen Nachmittag sind wir in Walvis Bay angekommen und es fühlte sich an, wie nach Hause kommen! 

Ich hoffe die vielen Bilder geben euch einen kleinen Einblick! Ich wünsche allen ein frohes, hoffentlich weißes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins neue Jahr! 

Ich melde mich dann im nächsten Jahr wieder!! Bis bald 😃

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November 2016

Schule & Alltag

Die Zeit vergeht so rasend schnell! Das Schuljahr neigt sich dem Ende zu und die großen Sommerfer beginnen in Namibia. 

In den letzten Wochen waren Jan und ich in der Schule damit beschäftigt den Kindern Sportnoten zu geben. Da im Term 3 Fitness auf dem Programm stand, haben wir allen Kindern eine Note für Pendellauf (1Min.) und Burpees (30Sec.) gegeben. Diese Woche haben die Klassen Examen geschrieben, also hatten wir auch keine Schule.

Mit unserer Lieblingsklasse, der 5F haben wir eine Wand auf dem Schulgelände mit Fingerabdrücken bemalt. Wir haben uns diese Klasse ausgesucht, weil sie sich in der Woche als die ASC Delegation uns besucht hat, gut benommen hat. Unsere Vorfreiwilligen haben damit letztes Jahr angefangen mit Grade 7, nur leider gibt es in diesem Jahr keine 7. Klassen. 



Die Kinder haben sich riesig gefreut und können in 2 Jahren, wenn sie die Schule verlassen, ihre Hände nochmal an die Wand halten und werden sich hoffentlich an Jan und mich erinnern. 😃

Ein weiterer fester Bestandteil meines Alltags ist nach wie vor Sport! Ich habe ein Leichtathletik Team gefunden, in dem die meisten in meinem Alter sind. Von Montag-Freitag (manchmal auch Samstags) trainieren wir 2 Stunden pro Tag. Da es nicht all zu viele Möglichkeiten für alle Disziplinen gibt, trainieren wir zu 99% Sprint. Die meisten werden wissen, dass Sprinten nicht immer zu meiner Lieblingsdisziplin gehörte, aber so langsam habe ich gefallen daran gefunden. 😃💪🏼 Nach den ersten Wochen die ich dort war, bin ich auch nicht mehr die Neue aus Deutschland, sondern gehöre fast schon dazu. Der einzige Nachteil für mich ist, dass ich kein Afrikaans spreche. 

Von links: Jurenzo, ich, Duncan, Raymond und Selfiemaster Tj


Natürlich trainieren auch Mädels dort, nur die Jungs sind verrückter und machen mind. 2 mal pro Woche Bilder nach dem Training! 😃

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